Unterirdische Gänge in Zwiesel


Seit Mai 2001 hat unser Verein einen Teil der Unterirdischen Gänge in Zwiesel geöffnet und bietet seitdem Führungen und ständig neue Projekte an.

 

Bei unserer Exkursion durch die Unterirdischen Gänge laufen wir
einen kleinen, gut begehbaren Bereich des Riesensystems - etwa 124 m Gewölbe und Gänge (weiß) - ab.

Wir bewegen uns im 2. und 3. Kellergeschoß von gut drei Grundstücken.

Sie erleben Bier- und Eiskeller, Verbindungsgänge, Luft- und Falltürschächte u.v.m. - und natürlich laufend das Kunstprojekt, mit dem wir versuchen, den Räumlichkeiten immer neue Raumeindrücke abzugewinnen.

 

 

 

Planskizze(2002): Architekt Wolfgang G. Schreder

Als Zwiesler wächst man damit auf:

In Not- und Kriegszeiten und nach den regelmäßigen Großbränden haben unsere Vorfahren über längere Zeit im Untergrund gelebt und sich dort auch verbarrikadiert. Lange Gänge haben aus dem Kellersystem weit außerhalb vorm Ort ins Freie geführt.

Zu den Unterirdischen Gängen von Zwiesel gibt es aber keinerlei historische Quellen: Nur mündliche Erzählungen und Aufzeichnungen aus den letzten 150 Jahren und aus neuerer Zeit viele, teils gewagte Hinzudichtungen und Ausschmückungen, besonders aus der Esotherikszene.

Unser Verein will auf wissenschaftlich seriöser Grundlage die Überlieferungen bestätigen oder sie notfalls zurechtrücken.

Wir haben aber schon viele Hinweise im Untergrund gefunden, die nur dann einen Sinn ergeben, wenn dieses riesige Geflecht aus Kellern und Gängen wirklich ein Verschanz- und Fluchtsystem war.

Bei unseren Führungen geht es um Geschichte, Altersbestimmung, Statik, Vermessung, Architektur, Geologie, Luftzirkulation, Kulturgeschichte wie Nutzungen der Räume, Ausmauerungen alter Handwerksmeister...

-- Dazu die Rauminstallationen weltbekannter Künstler.
--- a Überraschung um a jeds Eck!

Begleiten Sie uns auf dem abenteuerlichen Weg im Zwiesler Untergrund, auf den sich unser Verein gemacht hat.

 




Zu Fragen unserer Besucher:

* Bei unseren Führungen können auch Kinder, Babys, Hunde ... mitkommen. Ob es gut tut, werden Sie selbst erkennen.
Sie sind jedenfalls nie weit von einem Ausgang weg.

* Sollten Sie gehbehindert sein:
Die Stufen erfüllen selten heutige Bauvorschriften, sind aber gut begehbar und von der Baubehörde abgenommen. Handläufe sind vorhanden. (s. Fotos unten)
Teils laufen Sie über welliges Erdreich oder Bachkugelpflaster.

* Sie brauchen sich nicht zu verkleiden, auch nicht mit Helm.

 

* Wer sich in einen normalen Keller traut, braucht auch bei unseren Gewölben keine Bedenken zu haben.
Abbruch ist jederzeit möglich.

 

* Wir haben keine Beschränkung der Teilnehmerzahlen, weder nach oben noch nach unten.
Bis 30 Teilnehmer kein Problem. Gegebenenfalls teilen wir und machen mehrere Parallelführungen.
Bitte informieren Sie uns, wenn Sie mit einer größeren Gruppe zu einer öffentlichen Führung kommen, zu der eigentlich keine Anmeldung nötig wäre.


 


Diese Führung ist mit der Führung Kunst weitgehend identisch (Thema Geschichte - Kunst).
Bei bestellten Führungen legen Sie die Gewichte fest. Ansonsten bestimmen Sie Inhalt und Dauer der Führungen durch Ihre Fragen und Ihre sonstigen Interessen wesentlich mit.


Einfach anrufen: 0170-60 110 32 oder Mail an verein@unterirdisches-zwiesel.eu

 

Einige Fotos:

2007 hat Theodor G. Sellner ein Gewölbe mit seinen Friedenswächtern gestaltet

 

 

 

 

Weitere sehr schöne Fotos von Michaela Garhammer finden Sie auf ihrer HP "natural-pictures.de" unter Architektur/Vergessene Orte/Zeitgeschichte - Unterirdische Gänge in Zwiesel